Szczawnica ist ein Kurort, der am Fuße des Pieniny-Gebirges und des Gebirges Beskid Sadecki gelegen ist. Dieser Kurort ist für sein Mikroklima, seine reine Luft, seine einzigartigen Natur- und Landschaftswerte und vor allem für seine Mineralheilwässer bekannt.
Bei dem Spaziergang durch Szczawnica bewundert man zahlreiche Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die in ihrem Stil an die typische Kurortbaukunst mit deutlichem schweizerischen Einfluss anknüpfen.
 

In der Gegend gibt es auch typische Beispiele der Baukunst der Bergbewohner, der Goralen. Zu den wichtigsten Baudenkmälern der Region gehören u. a. im Unteren Park die Kapelle der Muttergottes von Tschenstochau aus dem 19. Jh. (ehemals war es die Fassung der "Wanda"-Quelle) sowie im Oberen Park die Kapelle der Muttergottes Himmelskönigin nach dem Entwurf von Józef Szalay. Auf dem Hauptplatz der Stadt befindet sich ein Springbrunnen und das Dr.-Józef-Dietl-Denkmal - Dr. Dietl war ein bekannter Balneologe und der Stadtpräsident von Krakau. In der Nähe befindet sich die neogotische St. Adalbert-Kirche aus dem Jahr 1892, nach dem Entwurf von Stanislaw Eliasz Radzikowski.

 
 

In benachbarten Orten Jaworki und Szlachtowa kann man die alten griechisch-katholischen Kirchen der Lemken bewundern . Die ständige ethnographisch-historische Ausstellung im Pieniny-Museum zeigt gegenseitiges Einwirken der Goralen-Tradition und der Kurtradtion. Die Folklore der Bergbewohner hat ihr alljährliches Fest - im Juli wird der "Pieniny-Sommer" veranstaltet. In der Trinkhalle "Magdalena" werden regelmäßig Malerei-, Graphik- und Bildhauereiausstellungen sowie Ausstellungen des Handwerks der regionalen Künstler organisiert. Im Sommer finden in der Orchestermuschel im Oberen Park die Konzerte der Kammermusik statt.
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